- Mental fit und emotional stark im Tanzsport - Thomas Wirzberger

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Mentaltraining
Sieger zweifeln nicht, Zweifler siegen nicht!

Sieger zweifeln nicht,
Zweifler siegen nicht!


Mentaltraining - Mentalcoaching im Sport


Was ist Mentaltraining im Tanzsport?

Im Mentaltraining trainieren wir die gesamte menschliche Informationsverarbeitung: Wahrnehmen, Denken, Fühlen (Emotionen) und Verhalten (z. B.: Bewegungsablauf), sodass wir im entscheidenden Moment stets handlungsfähig bleiben. Dadurch fühlen wir uns „gut“ und können unsere bestmögliche Leistung abrufen.

Hier stehen sowohl der bewusste Umgang mit Wahrnehmungen von außen sowie der Umgang mit den eigenen Gedanken und Emotionen, als auch der Aufbau von Selbstvertrauen und Wettkampfstabilität im Vordergrund.

Durch das Bewusstmachen von eigenen Gedanken, Bildern und der inneren Kommunikation können wir die Ursachen für negative Zustände wie Zweifel, Angst, Unsicherheit, Stress oder Nervosität aufdecken.
Mit der Veränderung der Gedanken und Emotionen verändern wir auch den negativen Zustand in einen positiven Zustand.

Da der Körper durch den Geist gesteuert wird, sind es gerade die körperlichen Bewegungsabläufe, die sich über gezielte mentale Entwicklungen – also Veränderung der Gedanken und Emotionen – sicherer steuern und in der Qualität verbessern lassen.

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Neurons that fire together wire together
Was wir im Fokus haben, hat Priorität.
Im Tanzsport ist es enorm hilfreich, während der Bewegung permanent den eigenen Fokus zu variieren. Das Zentrum der Aufmerksamkeit verändert sich also stetig. Dafür lernen wir im Mentaltraining, wie wir den Fokus lenken können. Die positive Auswirkung ist direkt spürbar.
In der nebenstehen Abbildung sind die unterschiedlichen Formen der Aufmerksamkeit (nach Nideffer 1981) zu sehen.

In zahlreichen Studien wurde belegt, dass sich Sportler verschiedenster Sportarten schneller und besser entwickeln, wenn sie nicht nur technisch, sondern auch mental trainieren.

Im Kopf geht die Post ab.
Die Neuronen tanzen Quickstep!


Mit dem Kopfkino zum Sieg
Die Visualisierung eine hilfreiche Methode im Mentaltraining:

Im klassischen Sinne ist das Mentaltraining das gedankliche Durchspielen von Bewegungsabläufen und des eigenen Verhaltens in Leistungssituationen (auch Kopfkino genannt). Bei dieser Form des Übens benutzen wir die gleichen Nervenbahnen im Gehirn, die wir auch für die reale Tätigkeit brauchen.

Im Tanzsport ist die Visualisierung besonders hilfreich, um Bewegungsabläufe zu erlernen oder um sie zu verbessern, denn unsere gedankliche Vorstellung ist zum größten Teil dafür verantwortlich, in welcher Qualität wir Handlungen ausführen.
Vor unserem geistigen Auge tanzen wir die Bewegung und wechseln dabei ruhig auch die Perspektive: In einer Bewegung sehen wir uns aus der Innenperspektive (assoziiert) und in der nächsten Drehung betrachten wir uns vom Flächenrand um das Gesamtausmaß der Bewegungsqualität zu erkennen.

Die Kraft des mentalen Bildes ist eine einfache Technik von Konzentration und Bildvorstellung vor dem inneren Auge. Durch den sogenannten "Carpenter-Effekt" wird die neue oder verbesserte Fertigkeit vertraut und löst Mikrobewegungen in den Muskeln aus, die wir auch bei der körperlichen Ausführung brauchen. Dies festigt bzw. stabilisiert die Bewegungsqualität, wodurch sie länger bewahrt werden kann.

Wozu Mentaltraining?

Jede Handlung und jede Bewegung wird vom Gehirn gesteuert!

rational oder emotional?
Tanzen ist ein ganzheitlicher Prozess - zwei Gehirnhälften,
ein Team!
Mentaltraining unterstützt den Sportler dabei, beide Gehirn- hälften zu synchronisieren.

 
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